Um sich mit den neuen Gegebenheiten des Motors etwas besser vertraut zu machen wurde eine Woche vor dem Rennen noch ein Test in Greinbach eingeschoben. Hier konnten einige wertvolle Erkenntnisse gewonnen werden, parallel dazu musste man aber feststellen, dass die Schaltung noch nicht ganz einwandfrei funktionierte und so nahm man im Vorfeld des Rennens noch einige Änderungen vor. Im ersten Trainingslauf erwiesen sich dann diese als nicht zielführend und man setzte sich neuerlich hinter den Laptop um das Problem zu lösen. Im zweiten Training funktionierte das Ganz dann schon viel besser und Gerhard Nell konnte sich vorübergehend an die Spitze setzten. Im ersten Wertungslauf konnte er dann seine Trainingszeit nochmals verbessern. Leider erwischte er kurz vor dem Ziel einen Hut und somit war die Marschrichtung für die restlichen beiden Wertungsläufe auf zwei „Sicherheitsläufe“ ausgelegt. Im zweiten Lauf kam er nicht mehr ganz an seine Zeit aus dem ersten Lauf heran. Er konnte sich aber dennoch in der Klassenwertung in Führung setzten. Im dritten und letzten Lauf konnte er mit einer etwa gleich schnellen Zeit den Sieg in der Klasse bis 1400ccm auf dem VW Schneider Polo fixieren. In der Gesamtwertung reichte dies für den ausgezeichneten dritten Rang. Als Fazit kann man aber auf jeden Fall mitnehmen, dass die Abstimmung zwischen Fahrer und Rennfahrzeug immer besser wird. Als nächstes geht es dann am Pfingstwochenende zur Heimveranstaltung nach Steyr.
2026-02 Greinbach I
